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Grafik ArtikelGrafik in dem weitesten Sinn ist der Sammelbegriff aller Tätigkeiten künstlerischer, technischer und industrieller Zeichnung sowie ferner deren manuell-drucktechnische Vervielfältigung. In der engsten Begriffsverwendung bezieht sich Grafik allein auf die künstlerische Druckgrafik, die zur
bildenden Kunst gehört. Eine Originalgrafik entsteht eigenständig, unabhängig von Vorlagen und in der Ziel, die Techniken der Druckgrafik für den künstlerischen Ausdruck zu nutzen.
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Die druckgraphischen Verfahren lässt sich nach Walter Koschatzky in folgende Gruppen gliedern:
- 1. Hochdruck (Holzschnitt, Schrotschnitt, Weißlinienschnitt, Teigdruck, Clair-obscur, Camaieu-Schnitt, Linolschnitt, Zinkätzung, Montagedruck/Materialdruck)
- 2. Tiefdruck
- 2.1. Manuelle Stichverfahren: Kupferstich, Niello, Stahlstich, Punzenstich, Punktstich , Schabtechnik, Kaltnadeltechnik
- 2.2 Ätzverfahren: Radierung, Aquatinta, Kreidemanier, Punktiermanier, Weichgrundätzung oder Vernis Mou, Mehrplatten-Farbdruckverfahren
- 3. Flachdruck (Lithografie, Metallplattendruck , Mehrplatten-Farbverfahren )
- 4. Durchdruck (Serigrafie )
- 5. Verschiedene Verfahren, wie Monotypie und Glasklischeedruck
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Einschränkung:... |
Die Geschichte der Druckgrafik | |
Alle grafischen Techniken wurden weder von den Künstlern der jeweiligen Zeit noch für einen speziellen künstlerischen Gebrauch entwickelt. Der Einblattholzschnitt - heute als die ältesten grafischen Kunstwerke in Mitteleuropa verstanden - entstand um 1400 aufgrund eines wachsenden Bedarfs nach Andachtsbildern. Billiger, schneller und produktiver als mit den zuvor in Klöstern manuell gezeichneten Bildchen ließ sich der Wunsch breiter Bevölkerungsgruppen nach privatem Bildbesitz befriedigen. Sie wurden in Klöstern und an Wallfahrtsstätten verkauft, um mit ihrer Hilfe die Gläubigen an der magischen Wirkung der "Urbilder" teilnehmen zu lassen. Die Einblattholzschnitte wurden von ihren Besitzern dabei nicht Kunstwerke begriffen, sondern stellten Gebrauchsgüter dar, vor denen man in den eigenen vier Wänden seine private Andacht verrichtete.
Die Entstehung des Holzschnittes geht mit der Verbreitung der Papierherstellung einher. Die massenweise und in dem Vergleich zur Pergamentherstellung wesentlich billigere und schnellere Produktion des Papiers war die entscheidende Voraussetzung für dieser Technik, die bald durch den Kupferstich ergänzt wurde. Das früheste Blatt, das in der Kupferstichtechnik ausgeführt wurde, datiert aus dem Jahr 1446 und ist damit ca. wenige Jahrzehnte jünger als der älteste datierte Holzdruck. In dem Vergleich zu dem Holzschnitt erlaubte der Kupferstich reichere Darstellungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, weil hier nahezu stufenlos alle Töne zwischen zartestem Grau und Schwarz erzielt werden konnten und nicht – wie beim Holzschnitt – ca. die Unterscheidung von Weiß und Schwarz. Bis zur Entwicklung des Holzstichs zu Beginn des 19. Jahrhundert durch Thomas Bewick war der Kupferstich die bevorzugte Technik der Buchillustration .
Beispiel eines Kupferstichs aus dem Jahre 1661 - Kupferstich erlaubte eine stärkere Abstufung der Tonalität eines Bildes
Künstlerisch führte Albrecht Dürer (1471–1528) sowohl den Holzschnitt als auch den Kupferstich zur Perfektion. Von seinen großen grafischen Meisterwerken sei exemplarisch der Zyklus Marienleben (Holzschnitt, 1502/1505) sowie die zwei Blätter Ritter, Tod und Teufel(Kupferstich, 1513) und Melencolia I (Kupferstich, 1514) genannt. Dürer hat exakt wie Tizian, Michelangelo und Raffael die Bedeutung der Druckgrafik auch darin gesehen, den eigenen künstlerischen Ruf zu verbreiten und über den Vertrieb der Blätter Einkünfte zu generieren. So hat Dürer beispielsweise seine druckgraphischen Zyklen in dem eigenen Verlag verlegt und über den Buchhandel vertrieben. Der Vertrieb druckgrafischer Blätter hatte auch zur Folge, dass neue künstlerische Entwicklung schnell und gleichmäßig in ganz Europa Verbreitung fanden.
Der aufwendige manuelle Arbeitsprozess, mit dem beim Kupferstich die Linien in die Druckplatte eingegraben wurde, wurde durch die Entwicklung der Radierung vereinfacht. Hier wird die Platte durch chemisches Ätzen bearbeitet. Die frühesten Radierung datieren auf das Jahr 1513. Die Radierung erreichte zwar nicht die Abbildungspräzision des Kupferstich und löste damit auch dieses Ausdrucksmittel nicht als wichtigstes Medium der Buchillustration ab, sie erweiterte die druckgrafischen Techniken jedoch um die Möglichkeit, den individuellen Zeichenstil wiederzugeben. Aber auch die Radierung begrenzte die Druckgraphik noch auf die Darstellung von Linien. Das änderte sich mit der Schabtechnik (auch Mezzotinto genannt], die Ludwig von Siegen (1609-1680) entwickelte. Mit ihr konnte erstmals für ganze Bildpartien ein einheitlicher Flächenton erzielt werden. Dies geschah durch ein sehr arbeitsaufwendiges Aufrauhen der Druckplatte. Die Technik der Aquatinta, die zwischen 1765 und 1768 von Jean Baptiste Leprince entwickelt wurde, ersetzte dieses manuelle Verfahren durch ein chemo-technisches.
Mit der Entwicklung der Lithografie durch Alois Senefelder um 1803 setzte sich die chemo-technische Rationalisierung der Drucktechniken fort. Die Herstellung der Druckplatten verbilligte und beschleunigte sich, womit sich diese Technik auch für die sich rasch ausbreitende Tagspresse eignete. Für die Künstler entstand nicht ca. eine neue Ausdrucksmöglichkeit sondern auch neue Berufsfelder: sie wurden zu Zeitungszeichnern und Karikaturisten wie beispielsweise Honoré Daumier .
Buch-Tipp: Die wirrsten Grafiken der Welt Originell und regt zu dem Nachdenken an Wer hat sich nicht schon beim Betrachten so manche Darstellung gefragt, was sie eigentlich aussagen soll? Der Clou ist ja, daß Bilder immer der Versinnbildliching dienen sollen, das heißt letztendlich dem besseren Verständnis von Zusammenhängen. Insofern liefert dieses Buch zunächst einmal die Beruhigung,... |
Merkmale eines Grafikabzuges |
Buch-Tipp: Don't make me think! Web Usability: Das intuitive Web Gutes Einsteigerbuch Weniger fundamentalistisch als Jakob Nielsen, statt dessen pragmatisch und an real existierenden Problemen (Kunde, Marketingabteilung, Designer mit Künstlerambitionen) orientiert, widmet sich Steve Krug dem Thema "Web Usabilty - Das intuitive Web. "
Das grundsätzlich (vor allem für den Usability-Einsteiger) lesenswerte Buch... |
Original und Reproduktion | |
Während nach landläufiger Auffassung der Begriff des Originals das Merkmal der Einmaligkeit beinhaltet, wird jeder druckgrafische Abzug (sofern es sich nicht um eine fotomechanische Reproduktion handelt) als Original angesehen. Dabei ist gleichgültig, wie viele Exemplare des Drucks vorhanden sind. Als Einmaligkeit wird hier der Ausdruck der künstlerischen Gedanken, Vorstellungen und Ideen verstanden, die nur mit den technischen Möglichkeiten des Drucks realisiert werken könne. Lothar Lang schreibt dazu: "... [die Originalgrafik] verfügt über ca. ihr zuhandene spezifische Ausdrucksmöglichkeiten, die allein durch die Mittel der graphischen Verfahren realisiert werden können. Insofern ist Druckgraphik durch keine andere bildende Kunst ersetzbar und auch in kein anderes Medium des Bildnerischen aufzulösen: Die Einmaligkeit der Druckgraphik kann nicht in Frage gestellt werden."
Galt früher die Definition, dass eine Originalgrafik dann vorliegt, wenn deren Erfindung und deren Ausführung zur Gänze von der Hand des gleichen Künstlers sind und sie unter Ausschluss aller (foto-)mechanischen Verfahren hergestellt wurde, greift diese Definition angesichts der Entwicklung moderner drucktechnischer Verfahren nicht mehr. Viele Künstler integrieren heute fotomechanische Verfahren, benutzen Fotonegative, arbeiten mit Offset-Drucken etc. Eine solch enge Definition würde die Arbeiten vieler bedeutender Künstler wie Leger , Rouault , Baumeister und Vasarely ausschließen. Heute gültiger ist darum die Definition des Begriffs Originalgraphik von Karl Graak: "Bei einer Druckgraphik handelt es sich dann um ein Original, wenn sie die einzig verbindliche Realisierung einer auf die angewandte Technik gerichteten künstlerischen Konzeption ist, wenn das Werk also nicht noch einmal in einer anderen Technik existieren kann."
Eine Reproduktionsgraphik dagegen wird nach einem künstlerisch fertigen Vorbild hergestellt. Sie ist die mechanische Übertragung eines autonomen Kunstwerkes wie etwa eines Gemäldes oder einer Zeichnung in eine druckgraphische Technik.
siehe auch: Klischeedruck
Buch-Tipp: Gimp ab Version 2.4 Ein Buch für Einsteiger und Gimp-Profis Die Autorin gibt in vorliegendem Buch einen fundierten und umfassenden Einblickins Bildbearbeitungsprogramm Gimp. Das Buch ist in zwei Schwerpunkte geteilt. In dem ersten Teil wird die Leserin/der Leser mit den vielfältigen Funktionen von Gimp vertraut gemacht. In übersichtlicher und gut nachvollziehbarer... |
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Das einzelne, durch den Druckprozess entstehende Blatt bezeichnet man Abzug, die Gesamtzahl der Abzüge heißt die Auflage. Die Höhe der Auflage zu bestimmen, ist das Recht des Künstlers. Blieb früher durch die materialbedingte Abnutzung der Druckform (beispielsweise einer Zink- oder Kupferplatte) die Höhe der Auflage einer Druckgrafik auf eine kleine Anzahl beschränkt, ermöglicht heute die Möglichkeiten der Verstählung der Druckplatte auch eine sehr hohe Auflage. Bei Hochdruckgrafiken liegt die Auflage meistens zwischen 20 und 100 Abzügen.
Die Limitierung der Auflage durch den Künstler, die er eigenhändig auf dem Blatt, nicht auf der Platte vermerkt, ist letztlich auch eine Wertfeststellung. Je niedriger die Auflage ist, desto wertvoller ist der Abzug. Ein Qualitätsmerkmal ist eine niedrige Abzugsnummer bei einer modernen Grafik ca. bei einer unverstählten Kaltnadelradierung, weil hier jeder folgende Druck eine größere Plattenabnutzung hervorruft.
Sind die Abzüge einer Auflage und die begleitenden Probe- und Künstlerabzüge hergestellt, ist es üblich, die Platte unbrauchbar zu machen. Dies geschieht beispielsweise, indem man auf der Platte mehrere gekreuzte Schnitte anbringt.
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Unterschrift und Nummerierung | |
Die handgeschriebene Unterschrift unter einem Werk des betreffenden Künstlers verbürgt, dass es sich um eine Original-Druckgrafik handelt, bei der die Druckform vom Künstler selbst geschaffen wurde und in dem Handdruckverfahren und in limitierter Auflage von ihm oder einem Drucker abgezogen wurde. Für die Signatur wird meistens Bleistift benutzt, weil eine Bleistiftsignatur ca. schwer wegzuradieren oder zu verändern ist, ohne dabei die Papierfasern zu beschädigen. Die Signatur wird üblicherweise in der unteren rechten Ecke angebracht. Der etwaige Titel der Grafik steht in der Mitte.
Die Auflage wird der Druckfolge nach durchnummeriert. Eine Druckgrafik, die beispielsweise die Kennzeichnung 20/100 trägt, ist der 20. Druck einer Auflage von 100 Stück. Die Nummerierung wird üblicherweise in der unteren linken Ecke des Abzuges vermerkt.
Buch-Tipp: Grundkurs Typografie und Layout (Galileo Design) Mit Sicherheit eines der besten, zu diesem Thema Als erstes erhält der Leser eine komplette Einführung in die Geschichte der Typografie. Die Entstehung der Schrift wird ausführlich und mit Hilfe von vielen Bildern erzählt. Es werden sogar die wichtigsten Schriftkünstler vorgestellt.
Anschließend geht es um das Zeichen an sich. Was sind... |
Eigendruck und Fremddruck | |
Bei einem Abzug kann es sich um den Eigendruck eines Künstlers handeln. Es ist jedoch durchaus üblich, dass der Künstler den Abzug durch einen Drucker, also einen hochqualifizierten Handwerker, vornehmen lässt. Ein Meisterdrucker garantiert für höchste technische Vollendung. Häufig ist bekannt, welcher Drucker für den Künstler die Abzüge ausführte:
Buch-Tipp: Grundlagen der künstlerischen Gestaltung Guter Überblick Ein schön aufgemachtes Buch, mit 17x24 cm etwas größer als das klassische Taschenbuchformat. Absichtgruppe sind Kunstinteressierte, die sich ein kompaktes Basiswissen über Entstehung und Wirkung von Kunst verschaffen wollen, ohne gleich wissenschaftlich in das Detail gehen zu wollen. Es ist durchgehend bebildert, überwiegend in Farbe.... |
Vorzugsstücke der traditionellen Graphik | |
Einige Drucke (maximal 10 Prozent der Auflage) werden mit "E.A." oder Epreuve d'artiste gekennzeichnet. Dies sind so genannte Künstlerdrucke, die außerhalb der verkauften Auflage vorweg für den Künstler selbst gedruckt werden. Seriös ist es, wenn ein Künstler auch diese Serie nummeriert. Dies geschieht zur Unterscheidung von der normalen Nummerierung in römischen Ziffern, also etwa "E.A./ IV." Üblich ist auch die Nennung "h.c." oder "hors de commerce" (=nicht für den Handel). In Großbritannien werden diese Abzüge auch mit "artist's proof" gekennzeichnet.
Probedrucke sind Zustandsdrucke (auch epreuve d'etat), die während der Arbeit an der Platte entstehen und werden häufig mit P/A (Probeabzug) gekennzeichnet. Der Probeabzug setzt eine weitere Veränderung der Arbeit voraus. Sie können besonders aufschlussreich sein, weil sie Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers geben und weil an ihnen die Entstehung des Werkes verfolgt werden kann. Bei den Radierungen Rembrandts sind 7 bis 9 Zustände keine Seltenheit, bei Käthe Kollwitz gibt es Abzüge vom 11. Zustand, bei Picasso kennt man bis zu 30 Zustandsdrucke.
Diese Unikate, die häufig auch farblich von der späteren Auflage abweichen, werden von Sammlern besonders geschätzt und sind um so begehrter, je älter und berühmter der Künstler ist.
Zuschussabzüge sind Abzüge, die zusätzlich zur Auflage gedruckt werden, um gegebenenfalls einen fehlerhaften Abzug ersetzen zu können.
Variante. Die Variante gibt es in der farbigen Graphik. So ist bei einer Lithographie in 3 Farben der Druck von einer weiteren, vierten Farbe eine Variante. Die Farbholzschnitte von Ernst Ludwig Kirchner beispielsweise existieren in zahlreichen Varianten. Varianten werden (wie auch die Zustandsdrucke) in den Werkverzeichnissen nachgewiesen.
Remarque-Drucke. Zuweilen machen Künstler am Rande eines Steines oder einer Radierplatte ein Zeichen oder eine Skizze für die Ätzprobe, um die Wirkung der Ätzflüssigkeit kontrollieren zu können. Die Skizze wird in der Regel vor dem Auflagendruck entfernt. Ab und zu bleiben diese Remarques jedoch stehen und erscheinen nicht ca. auf den Probedrucken, sondern auf allen Abzügen. Diese Abzüge bezeichnet man dann Remarque-Drucke.
Vorzugsdruck werden Drucke auf besonders ausgewähltem Papier genannt, die für die normale Auflage nicht benutzt worden ist. In dem allgemeinen sind sie römisch nummeriert.
Buch-Tipp: HundeHundeHunde 2008 Hunde-Kalender 2006 Ein faszinierend schöner Hundekalender, der beste, den ich für das Jahr 2006 entdeckt habe. Er vermeidet ansonsten häufig ziemlich willkürliche Kombinationen von Bild, Text und Farbe und besticht durch die Ausdruckskraft der klug und abwechslungsreich ausgewählten Darstellungen. |
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Werkverzeichnisse enthalten in chronologischer Folge, gegliedert nach Techniken, alle bekannten Arbeiten eines Künstlers und deren Beschreibung, die häufig durch Abbildungen ergänzt ist. Sie werden in aller Regel ca. für sehr bedeutende Künstler erstellt. Werkverzeichnisse kann man in großen Bibliotheken oder in so genannten Kupferstichkabinetten einsehen.
Buch-Tipp: Kalligrafie. Erste Hilfe und Schrift-Training mit Muster-Alphabeten Ein Buch, dass zu dem Mitmachen einlädt Es gibt viele Bücher über Kalligrafie, die Lernschritte vermitteln und Schreibetüden vermitteln . . . Aber hier ist ein Buch, welches keine bindenden Vorschriften macht, sondern einfach Freude am Schreiben vermittelt. Sehr subtil wird die Technik als Angebot an den Schreiber vermittelt.
So wird... |
Grafik in technischen Disziplinen und der Medientechnik | |
In den technischen Disziplinen und der Medientechnik steht der Begriff Grafik für Abbildungen (teilweise auch Skizzen), die auf geometrische Grundformen reduziert werden können. Typische Beispiele hierfür sind Strich- und Linienabbildungen (Firmenlogos, manche Icons). Als Bilder bezeichnet man dagegen Abbildungen, die nicht aus geometrischen Grundformen zusammengesetzt sind - vor allem fotorealistische Abbildungen.
Im Zusammenhang mit Datenformaten werden Bilder und Grafiken häufig zusammengefasst unter dem Begriff Grafikformate . Bei den Grafikformaten kann unterschieden werden zwischen Vektorgrafik und Rastergrafik. Für Rastergrafiken wird auch die aus dem englischen entlehnte Nennung Bitmap benutzt.
Für manche Grafiken wird auch der Begriff GFX benutzt.
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Zu den grafischen Berufen zählen
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- Walter Koschatzky: Die Kunst der Graphik. 13. Auflage. dtv - Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1975 ISBN 3423307420
- Lothar Lang: Der Graphiksammler, Berlin 1979
- Rene Hirner (Hsg.): Vom Holzschnitt zu dem Internet - Die Kunst und die Geschichte der Bildmedien von 1450 bis heute, Cantz Verlag 1997
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